In den 70er und 80er Jahren war KATRIN LINDNER Stimme und Seele einer Rockband. Mehrfach als “Beliebteste Sängerin des Jahres” von Lesern eines Jugendmagazins gewählt und ausgezeichnet, zog sie sich 1983 nach einer Konzerttournee durch Russland auf dem Höhepunkt der Karriere aus dem Live-Geschehen zurück und die Band löste sich auf. Sie zog zusammen mit ihrem damaligen Mann Sieghart Schubert auf einen Bauernhof in Mecklenburg-Vorpommern und eröffnete dort mit ihm das Tonstudio Quadenschönfeld, später in Farmlandstudio umbenannt.plak Dort produzierten diverse Künstler ihre Platten, u. a. die Gruppen PANKOW, KARAT, AMOR & DIE KIDS (später gingen aus ihnen DIE PRINZEN hervor) oder DIE ZÖLLNER. Neben einigen Soloprojekten widmete sie sich vorwiegend der Studioarbeit und der Malerei, die für sie immer auch eine wichtige Ausdrucksform gewesen ist und ihre zeitweise musikalische Kreativität ablöste.

Nach der privaten wie geschäftlichen Trennung LINDNERs von Sieghart Schubert in den 90ern blieb das Studio für die Musiker ein magischer Ort mit idealen Voraussetzungen für kreatives Arbeiten und ausgezeichneten Produktionsmöglichkeiten. Diverse Musiker ziehen sich bis heute immer wieder dorthin zurück, um ihre neuen Songs - allerdings mit eigener Technik - ungestört aufzunehmen.001 20160125 1445621914 Im Dezember 2009 kam es zu einem musikalischen Comeback der Sängerin. Die Künstlerin hatte zu ihren Gemälden einige Songs geschrieben, konnte den Pianisten André Gensicke von den ZÖLLNERn und den Cellisten Sonny Thet für ihr Projekt gewinnen und nahm im Mai 2010 die CD “Nichts bleibt” auf. Die dabei entstandenen Lieder sind fast klassisch orientiert und fernab vom Mainstream. Sie suchen und finden viel mehr eine ganz eigene Nische und fordern vom Hörer, sich auf den Inhalt einzulassen, welcher das Leben in all seinen Facetten spiegelt, der sich dann in der Malerei als Ausdrucksmittel fortsetzt und beides miteinander verbindet. KATRIN LINDNER versteht es, ihr Publikum auf angenehme und überzeugende Weise an die Hand zu nehmen, es durch ihre Geschichten zu führen.

Im Juni 2013 erschien mit “Gegen die Zeit” ein weiteres Solo-Album und seit Januar 2015 ist die Künstlerin - sich selbst am Klavier begleitend - mit ihrem neuen Programm “Paarlauf” allein unterwegs. Am 20. Februar 2016 ist sie erstmals mit diesem Konzert im Ruhrgebiet auf Tour und im Haus Oestreich zu Castrop-Rauxel zu erleben.

Eintrittskarten gibt es zum Preis von 10,00 EUR für Erwachsene, 8,00 EUR für Kinder/Jugendliche bis 12 Jahren und 5,00 EUR für Empfänger von Sozialleistungen im Vorverkauf (ab 27.01.2016) beim Forum Ticket Shop, Münsterstr. 2c, Castrop-Rauxel, Tel.: 02305/22299 oder bei Musik aus Deutschland e.V., Tel.: 02305/442922, sowie am Tag der Veranstaltung auch an der Abendkasse.